Stages Powermeter   Erfahrungsbericht tests technik Stages Powermeter Leistungmesser Erfahrungen
Stages Powermeter   Erfahrungsbericht tests technik Stages Powermeter Leistungmesser Erfahrungen

Update vom 29.7.2016: Probleme mit dem Stages Powermeter in Form von ständigen 0 Watt Werten und kurzzeitigen Verbindungsabbrüchen. Infos dazu ab dem zweiten Kommentar unter dem Artikel.

Einleitung

Nachdem es vor einiger Zeit in unserem Blog einen Bericht darüber gab, ob man als  Rennradfahrer einen Leistungsmesser an seinem Rad braucht oder nicht und welche Vorteile sich daraus beim Training ergeben, möchte ich in diesem Beitrag einen Testbericht über ein bestimmtes Modell geben: Den Stages Powermeter Dura Ace DA 9000.

Die Vorgeschichte

Mitte des vorigen Jahres traf ich für mich die Entscheidung, einen Leistungsmesser anzuschaffen. Ich war damals auf einer SRAM Red 22 unterwegs, sodass die Wahl auf einen Power2Max Leistungsmesser fiel. Nachdem ich dann aus unglücklichen Umständen gezwungen war, im vorigen September ein neues Rennrad anschaffen zu müssen und dabei meine Schaltgruppen-Wahl auf die Shimano Dura Ace Di2 fiel, musste ich mich auch mit dem Kauf eines neuen Leistungsmessers beschäftigen. Ausgehend von einer Dura Ace Kurbelgarnitur stellte sich dies als gar nicht so einfach heraus, da es kein passendes Power2Max Modell gibt und ein SRM Leistungsmesser schlichtweg mein Budget gesprengt hätte. Nach längerer Suche (und mehreren schlaflosen Nächten) entschied ich mich letztlich, dem Stages Powermeter für Dura Ace eine Chance zu geben.

Die Entscheidungsfindung

Zentraler Grund, warum meine Entscheidung letztlich auf den Stages Powermeter gefallen ist war, dass ich eine gerade neu erworbene Kurbelgarnitur nicht gleich wieder vom Rad verbannen wollte. Optisch gefällt mir die Dura Ace Kurbelgarnitur recht gut und die einzige Möglichkeit, diese innerhalb meines Budgets mit einem Leistungsmesser auszustatten, war der Kauf eines Stages Powermeters. Außerdem gefiel mir auch der Gedanke, dass ich den Leistungsmesser auf meinem Zweitrad (= Schlechtwetter-/Winterrad) verwenden konnte. Auf diesem ist eine Shimano 105-Schaltgruppe montiert, weswegen der Dura Ace Kurbelarm dort aufgrund des gleichen Kurbelstandards (Hollowtech II) ebenfalls passen würde.

Zugegebenermaßen abgeschreckt hat mich die Tatsache, dass der Stages nur einseitig misst, weil ja nur der linke Kurbelarm mit dem Leistungsmesser bestückt ist. Dieser gemessene Wert wird dann verdoppelt. Vor dem Hintergrund, dass ich bei meinem Power2Max früher immer eine Links-Rechts-Verteilung von 46/54% gemessen habe, störte es mich, dass ich dann am Ende ja nur 92% meiner Leistung ausgewiesen bekomme, was durchaus am Ego des ehrgeizigen Radsportler nagen kann. Aufgrund meiner Überlegung, dass ich den Leistungsmesser aber grundsätzlich zur Trainingssteuerung verwenden möchte und bei einer gleichbleibenden Abweichung von gesamt 8% dies trotzdem uneingeschränkt möglich sein sollte (es wären dann letztlich nur die absolut gemessenen Werte der Trainingszonen jeweils um 8% zu niedrig angesetzt), bestellte ich mir den Stages.

Die Lieferung & Montage des Stages Powermeter

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Vom Standard Dura Ace Kurbelarm unterscheidet sich der Stages äußerlich nur durch das blaue Stages Symbol.

Im Lieferumfang enthalten ist der linke Kurbelarm inkl Batterie. Optisch ist auf den ersten Blick kein Unterschied zum normalen Kurbelarm zu erkennen, allerdings ist auf der hinteren Seite eine kleine Messeinheit eingepresst, die die Leistungsdaten ermittelt. Bevor man sich den Stages Powermeter bestellt ist es ratsam, seinen Rahmen auf Kompatibilität zu prüfen. Einfach gesagt muss laut Stages zwischen dem Kurbelarm und der Kettenstrebe des Rahmens mindestens 1cm Platz sein, damit der Sensor beim Treten nicht am Rahmen streift. Die Montage insgesamt ist – entsprechendes Werkzeug vorausgesetzt – denkbar einfach. Als erstes setzt man die mitgelieferte Knopfzellenbatterie ein, dann entfernt man den standardmäßigen Kurbelarm (vorher noch das Pedal demontieren), ersetzt ihn durch den Stages-Kurbelarm und montiert letztlich wieder das vorher entfernte Pedal am neuen Arm. Auch zur Messung der Trittfrequenz ist kein Magnet erforderlich, sondern diese erfolgt direkt über die Messeinheit am Kurbelarm. Insgesamt dauert die Montage damit in etwa 10 Minuten. Die Kalibrierung erfolgt über die jeweilige Head-Unit. In meinem Fall ist das ein Garmin Edge 1000, da der Stages Powermeter mittels ANT+ überträgt ist aber auch jeder andere ANT+ fähige Radcomputer verwendbar. Kurzum: Der Leistungsmesser ist binnen 12 Minuten einsatzbereit.

Erfahrungen mit dem Stages Powermeter

Nach 6 Monaten im Dauereinsatz kann ich nun ein Resümee ziehen. Insgesamt fällt dieses eher durchschnittlich aus und ich muss gestehen, dass ich mittlerweile meinen Leistungsmesser gewechselt habe. Ich bin wieder zurück bei Power2Max und die Dura Ace Kurbel musste einer Rotor 3D24 weichen (was mir jetzt leichter gefallen ist, als direkt bei einem neuen Rad die neue Kurbelgarnitur zu tauschen). Dieses Fazit mag jetzt vielleicht ein bisschen vermessen klingen, nutzen doch auch Tour de France-Sieger Chris Froome und seine Teamkollegen bei Team Sky den Stages Leistungsmesser. Daher ist das im Anschluss Geschilderte vielleicht mehr auf meine subjektiven Eigenheiten zurückzuführen und auch als solches Fazit zu verstehen.

Positiv ist jedenfalls die einfache Montage und Wartung. Wie geschildert dauert die Montage nur wenige Minuten. Daher lässt sich der Leistungsmesser auch schnell zwischen mehreren Rädern hin und her wechseln. Hat man zwei Räder mit einer Shimano-Kurbel (welche Ausführung ist im Prinzip egal, solange es Hollowtech II ist), kann man den Stages Kurbelarm an jedem dieser Räder verwenden (sofern die Rahmenkompatibilität gegeben ist). Das mag auch durchaus interessant für jene Kollegen sein, die im Frühling auf Mallorca oder Gran Canaria ein Trainingslager absolvieren und dort mit einem Leihrad unterwegs sind. Für mich war es deshalb ein Pluspunkt, weil ich den Leistungsmesser wie schon oben beschrieben zwischen meinem Sommer- und meinem Winterrad hin und her wechseln konnte. Auch die Wartung spricht für den Stages: Firmware Updates können ganz einfach mittels App mit dem Smartphone installiert werden. Für den Wechsel der Batterie ist keine Demontage des Kurbelarms notwendig. Sollte der Leistungsmesser einmal defekt sein, dann kann man ganz einfach wieder den originalen Kurbelarm verwenden und das Rad weiter nutzen, während der Stages bei der Reparatur ist. Apropos Defekt: Von den immer wieder kursierenden Gerüchten ob der Fehleranfälligkeit des Stages kann ich nicht berichten. Meine Exemplar funktionierte immer einwandfrei, ich hatte keine Probleme mit Ausfällen der Messung oder dem raschen Entladen der Batterie (ganz im Gegenteil hielt die Batterie überdurchschnittlich lange, sie war nach zirka 120 Stunden im Einsatz laut Anzeige in der App immer noch fast voll).

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Mittels dieses Sensors auf dem linken Kurbelarm, misst der Stages Leistungsmesser die Leistungswerte.

Wirkliche Probleme hatte ich jedenfalls mit der einseitigen Messung. Beim Intervalltraining hatte ich immer damit zu kämpfen, dass die Messwerte am Garmin (obwohl ich die 3 Sekunden Durchschnittsleistung anzeigen lasse) sehr stark fluktuierten. Es war also für mich mehr als schwierig, die Leistung bei einem Training konstant zu halten. Sprünge von ± 15 Watt waren da meistens nicht zu vermeiden. Außerdem habe ich unterbewusst insbesondere bei sehr intensiven Einheiten gegen Ende immer mehr dazu tendiert, meine gesamte Kraft auf den linken Fuß zu fokussieren, da mein Kopf bemerkt hat, dass der rechte Fuß ohnehin nichts dazu beitragen kann, um die Leistung im angestrebten Intensitätsbereich zu halten. Damit bleibt jedoch die Links-Rechts-Ungleichverteilung doch nicht – wie von mir angenommen – immer gleich, was in der Folge die Einrichtung der Leistungszonen schwierig macht.

Abschließend möchte ich nochmal zusammenfassend sagen: Insgesamt ist der Stages ein gutes Produkt. Die von mir geschilderten Vor- und Nachteile muss bei einem geplanten Kauf jeder für sich selbst abwägen. Insbesondere für Menschen mit einer 50/50-Kraftverteilung werden die von mir geschilderten Probleme wohl eher wenig erheblich sein. Dies ist wohl auch bei den meisten Profis von Team Sky der Fall, weshalb die von mir geschilderten Probleme für diese wohl keine große Rolle spielen.

Jedenfalls kann ich den Testbericht positiv beenden: Aufgrund meiner Tendenz, mit dem Stages vorwiegend links zu treten, konnte ich innerhalb von 6 Monaten meine Links-Rechts-Ungleichverteilung ausgleichen. Der neue Power2Max misst bei mir mittlerweile fast immer eine Verteilung zwischen 51/49% und 49/51%, wobei bei mein rechter Fuß absolut gesehen keine schlechteren Werte liefert als vorher, also ingesamt ein Leistungszuwachs verzeichnet werden konnte.

22 Kommentare

  1. Hallo Flo

    Ich habe tatsächlich andere, bessere Erfahrungen mit dem Stages Leistungsmesser gemacht.
    Bei mir liegt gemäss meines anderen Powermeters, der Rotor Power, die Balance aber schon länger bei fast 50/50. Das die Stages träge ist kann ich auch nicht behaupten. Ich sehe ehrlich gesagt für meine Trainingsansprüche den Mehrwert dder fast doppelt so teuren Rotor Power zur Stages nicht. Ich werte da aber auch nur minimal was aus.
    Positiv erwähnen muss ich auch den Stages Support. Aus eigener Dummheit (noch schnell Batterie wechseln vor dem Losfahren) habe ich auf einer Tour den Batteriedeckel verloren. Einerseits hat der Dauerregen auf der Tour dem offenen Leistungsmesser nichts ausgemacht. Vom Support habe ich nach einer Mail innerhalb von 3 Tagen kostenlos 2 Deckel mit Dichtungen im Briefkasten gehabt.

    Gruss, Lutz

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  2. 29.07.2016 – Update zum oben stehenden Kommentar:

    Der Stages Powermeter verliert im Aereo-Halter (Mount) Kontakt zum Garmin und zeigt immer wieder 0 Watt Werte an!

    Ich muss meine positiven Rückmeldungen zum Stages Powermeter daher um einiges zurück nehmen.

    Inzwischen habe ich eine zweite Stages an einem anderen Rad verbaut. Am ersten fielen mir vor einigen Monaten immer wieder kurze Ausfälle der Leistung auf. Es wurden plötzlich kurze 0 Watt angezeigt, dann ging die Wattzahl wieder hoch. Dies passierte unregelmässig. Nicht schlimm störend aber unnötig.
    Am neuen Rad war dies von Beginn an extrem. Neben den 0 Werten der Stages am Garmin Edge 1000 kamen nun komplette Aussetzer dazu. Der Garmin verlor den Kontakt völlig.
    Ich schrieb dem Support von Stages, welcher sich wieder sehr schnell meldete und einige Punkte abfragte. Am Stages selber schien aber alles in Ordnung.
    Dann kam die Frage ob ich einen Aero-Halter am Vorbau nutze. Klare Antwort “Ja”. Ich sollte mal testen, ob die Probleme auch auf dem Vorbau vorkämen. Gemacht und getan. Ich fuhr sogar parallel. Ein Edge auf dem Vorbau, der andere davor im Aero-Halter. Schnell war klar. Das ist tatsächlich das Problem. Vorbau und Lenker scheinen das Signal so zu absorbieren, das am Garmin nichts mehr ankommt.
    Das erklärte auch die Aussetzer am Rad mit dem ersten Stages. Dort hatte ich etwa zu dem Zeitpunkt, als die Probleme mit 0 Watt Werten begannen, einen Aero Halter montiert. Davor war er auf dem Vorbau. Diesen Zusammenhang hatte ich halt nur nicht erkannt (Woher auch?)

    Ernüchternd war dann der weitere Kontakt zum Stages Mitarbeiter. In dem Fall läge es nicht am Stages Powermeter sondern am Setup.

    Ich wollte es wissen. Ich montierte für eine Testfahrt meine Rotor Power und für eine weitere die Power2Max aus dem Rad meiner Frau.
    Mit beiden Leistungsmessern gab es gar keine Probleme. Auch per Google fand ich ausschliesslich Personen mit demselben Problem, welche Stages fahren.
    Ich schrieb dies auch noch dem Support. Aus meiner Sicht IST es definitiv ein Mangel des Stages Powermeters. Aus meiner Sicht ist es ein Signalproblem. Nicht stark genug? Auf jeden Fall kommt es im Gegensatz zur Konkurrenz nicht dort an, wo es ankommen sollte. Eine Lösung werden sie aber wohl nicht haben. Ich erhielt folgende Information:

    Zitat vom Stages Support: “the Powermeter is sending as strong as it is allowed, but there is a lot more movement and changings of position compared to other Powermeters.

    Mal ehrlich. Dann kaufe ich doch besser die anderen Powermeter…

    Wenn überhaupt scheint es (gemäss Erfahrungen im Internet) mit K-Edge Haltern zu klappen, welche wie es aussieht den Garmin recht tief setzen. Dort scheint das Signal einigermassen anzukommen. Vielleicht ist durch die tiefere Position der Lenker weniger abdeckend im Weg? Sky scheint übrigens gemäss Bildern im Netz auch solche Aero Halter zu fahren.

    Von daher lautet mein aktuelles Fazit: Stages funktioniert gut, wenn es funktioniert.
    Wer definitiv einen Aero Halter fahren möchte setzt besser auf ein anderes Powermeter System als Stages.
    Direkt auf dem Vorbau hatte ich bisher keine Probleme. Da klappt alles recht gut.

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    1. Stefan

      Hallo Lutz

      Ich habe exakt die selbe Herausforderung! Du hast mein Problem perfekt beschrieben. Danke für den Tipp mit der K-Edge Halterung. Ich habe soeben eine bestellt und teste nun mal, ob es damit funktioniert. Ich stelle zudem fest, dass die bei einer flachen Strecke der ominöse 0-Wert selten erscheint. Kaum wird das Gelände jedoch etwas uneben, dann kommt sofort der Ausfall der Messung. Besonders ärgerlich ist dies bei Pässefahrten bei denen man gleich zu Beginn die richtige Power auf der Kurbel haben will. Ich habe mich schon grün und blau geärgert mit den Unterbrüchen der Stages-Kurbel. Ich will eigentlich nicht ohne Aero-Halterung fahren und bin auch der Meinung, dass die Stages-Kurbel auch mit einer Aero-Halterung funktionieren müsste.

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  3. Christoph

    Hallo Lutz,
    hallo Stefan,

    ich habe vor einer Woche mir einen Stages Powermeter mit einem Garmin Edge 520 zugelegt und bin verzweifelt. Dauernd die von euch beschriebenen Ausfälle. Fahre die mitgelieferte Garmin Aero-Halterung. Ich habe festgestellt, dass wenn ich die Halterung nach vorne unten positioniere (so kann man natürlich nicht rumfahren) funktioniert das einwandfrei. Auch auf dem Vorbau funktioniert es. Deshalb werde ich nach einer anderen Aero-Halterung suchen, die von der Bauart tiefer sitzt. Ich gehe davon aus, dass es dann besser wird. Mein Kollege fährt die gleiche Ausstattung mit tieferer Aero-Halterung. Bei ihm funktioniert es.
    Gruß
    Christoph

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  4. Stefan

    Liebe Kollegen und Leidensgenossen

    K-Edge ist die Lösung!

    Der Edge 1000 ist mit dem K-Edge neu ca. 2 bis 3 cm tiefer montiert als bei der Garmin Aerohalterung. Zudem sieht es für meinen Geschmack auch noch besser aus. Und das Beste: es funktioniert tatsächlich mit durchgehenden Daten und ohne Ausfall.

    Ich habe gestern die erste Testfahrt mit der K-Edge-Halterung und meinem Garmin Edge 1000 gemacht und kann eine ausgezeichnete Verbindung vermelden. Ab und zu noch ganz kurz einen Aussetzer von ca. 1 sec bei der Trittfrequenz. Aber kaum der Rede wert und nur ganz selten. Die Watt-Zahl bei der Durchschnittsanzeige (10 sec) blieb dabei unverändert stehen. Ich habe sogar noch die Garmin Gummi-Schutzhülle am Edge montiert und es funktioniert auch damit. Es ist schlicht genial nach zwei Monaten testen nun endlich die Lösung gefunden zu haben. Ein tolles Gefühl die Wattzahl mal durchgängig zu sehen. Ich freue mich schon auf die weiteren Trainings. Übrigens auch am Berg funktioniert es nun perfekt. Früher brach die Verbindung beim geringsten Niveauunterschied jeweils gleich ab. Das ist nun Geschichte und ich bin glücklich mit der neuen Lösung.

    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Behebung eurer Verbindungsprobleme mit Stages und Garmin und bedanke mich ganz herzlich bei Lutz für den Tipp mit dem K-Edge.

    Sportliche Grüsse
    Stefan

    Antworten
    1. Hallo Stefan
      Super, dass das geholfen hat.
      Ich werde auch mal den K-Edge bei mir testen. Habe allerdings das Problem, dass ich durch den Aero Lenker nur wenig Platz für den Halter habe. Trotzdem versuche ich es mal und hoffe, dass ich ihn gerade so zwischen Vorbau und den flachen Lenkerteil bekomme.
      Gruss und schöne Touren
      Lutz

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      1. Gerald

        Angenommen ich bin ein Riese und fahre einen 63 er Rahmen und entsprechenden Vorbau: Habe ich jemals eine Chance eine Verbindung zu bekommen?
        Ist ja dann doch ein relativ weiter Weg von da unten nach ganz oben …

        Antworten
        1. Hallo Gerald
          Gute Frage.
          Ich denke jedoch, dass weniger die Strecke das Problem von Stages ist, als vielmehr “Hindernisse” zwischen Stages und GPS Gerät.
          Aber definitiv beantworten kann ich dies nicht…
          Gruss, Lutz

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          1. Gerald

            Ich selbst bin natürlich kein Riese – fahre aber Hologramm Kurbel von Canbondale und da würde sich Stages natürlich anbieten um das Rad nicht zu versandeln…
            Am anderen Rad habe ich bereits einen PM der einwandfrei funktioniert. So würde ich es mir auch hier wünschen – aber ich zweifle…

  5. Thomas

    Hallo Lutz,

    hast Du den K edge ausprobiert?
    Waren die Aussetzer damit verschwunden?
    Ich habe nämlich im Moment das gleiche Problem mit meinem 820. Mit dem alten 810 gab es keine Probleme.

    Gruß

    Thomas

    Antworten
    1. Hallo Thomas

      Den K Edge habe ich nicht ausprobiert. Ich habe aber an einem Rad mit Stages und einem Enve Vorbau den dazugehörigen Garmin Halter ganz nach unten gesetzt. Das ist definitiv mit der Position des K Edge zu vergleichen. Damit sind die Aussetzer tatsächlich weg.
      Wenn man sich die gedachte Linie von der Kurbel (Aus den verschiedenen Positionen bei der Drehung) zum Edge anschaut, ist in dieser Position eben auch kein Lenker und/oder Vorbau “im Weg”. Das scheint beim Stages Leistungsmesser sehr viel auszumachen.
      Da ich ihn nun mal habe, passt es so für mich. Neu würde ich ihn nicht mehr kaufen.

      Update 12.03.17: Ich hatte nun doch zuletzt leider wieder deutliche Aussetzer mit dem Edge 1000. Was aktuell eine Lösung ist, um überhaupt die Wattwerte korrekt empfangen zu können, ist den Edge 520 oder 820 in den längeren Halter für den Edge 1000 zu setzen. Der steht dann ein paar Zentimeter weg vom Lenker vor dem Vorbau. Diese wenigen Zentimeter scheinen aber extrem viel auszumachen.
      Wer also Probleme hat und einen 520er oder 820 sollte mal eine längere Halterung probieren.

      Gruss, Lutz

      Antworten
  6. Hallo die Herren,

    ich bedanke mich herzlich für eure Beiträge, die mir bei der Behebung meines Problems mit dem Stages sehr geholfen haben.
    Bisher fuhr ich einen Garmin Vector Leistungsmesser. Da ich im Winter mehrmals wöchentlich das Fahrrad wechsle, habe ich mir den Stages als zusätzlichen Leistungsmesser gekauft. Die erste Fahrt war direkt eine herbe Enttäuschung, da ich massive Ausfälle in der Übertragung zwischen Stages und Garmin Edge 1000 hatte.
    Nach der Lektüre eurer Kommentare habe ich dann die Aero-Halterung umpositioniert: Jetzt zeigt sie nicht mehr nach vorne, sondern zum Fahrer und die Übertragung funktioniert tadellos. Da dies im Wiegetritt natürlich ungünstig ist, werde ich nun entweder das Garmin klassisch auf dem Lenker montieren oder eine alternative Halterung einsetzen.

    Viele Grüße
    Julian

    Antworten
    1. Hallo Julian

      Die Enttäuschung kenne ich.

      Ich würde ihn entweder auf dem Vorbau positionieren oder wie hier öfters geschrieben auf den K Edge Vorbauhalter setzen wenn Du dafür Platz am Lenker hast.
      Bei mir geht der leider nicht wegen des Aero-Lenkers.

      Gruss und viel Erfolg
      Lutz

      Antworten
  7. Uwe

    Hi Lutz, ich möchte einen Leistungsmesser für mein Winterrad. Am Sommerrad fahre ich power2max, fürs WR reicht etwas billigeres. Nach langer Recherche wäre der Stages ausreichend.Wegen der einfachen Montage und des niedrigen Preises im Vergleich zu einer Kurbel. Du hast im Test deiner Rotorkurbel geschrieben, du würdest diese nimmer kaufen. Jetzt meine Frage, ist der Stages ok, ich brauche keine Aerohalterung, das ist am WR nicht so wichtig. Ist der Stages technisch ok, ausser den beschriebenen Verbindungsproblemen mit der Aerohalterung? Vielen Dank für eine Einschätzung, bis nächstes Jahr in Ligurien 🙂

    Grüsse
    Uwe

    Antworten
    1. Hallo Uwe
      Sorry. Der Eintrag ist irgendwie an mir vorbei gegangen.
      Abgesehen von den Verbindungsproblemen finde ich den Stages Leistungsmesser OK.

      Die Aussetzer sind jedoch permanent und nervig wenn man nicht die absolut passende Position für den Garmin hat. Stages sieht das aber nicht als ihr Problem an, wie ich im Kontakt mit dem Support erfahren musste. Von daher ist Stages für mich erledigt. Andere Anbieter bekommen die Verbindung hin also ist das machbar. Mein Stages ist aktuell für mich unbrauchbar.

      Gruss und bis bald einmal Lutz (Bin jedoch nur beim Saisonauftakt in Ligurien dabei)

      Antworten
  8. Reiner

    Hat hier jemand zufällig Erfahrung wie es mit Polar statt Garmin aussieht? Ich stehe vor der Frage welches Powermeter für mich infrage kommt, es muss Bluetooth übertragen und das schränkt die Auswahl schon sehr ein. Bei mir würde die Dura Ace Version gut passen.

    Antworten
  9. Rotor

    Noch als Ergänzung zum Aerohalter-Problem:
    Edge-Halter funktioniert, hat aber ein Problem: Wenn man mal “länger” unterwegs ist und man den Garmin mit einer Powerbank versorgen muss, gibt es bei der Edge-Halterung ein Problem mit dem Stecker. Der Arm läuft beim 100er garmin genau unter dem Stromanschluß.
    Da hilft dann nur die -hundsteure- Rotor-Halterung, die den Arm auf der anderen Seite hat. Damit funktioniert der Stages-Powermeter und der Anschluß einer Powerbank. Ärgerlich, aber -mit Geld- machbar.

    Antworten
  10. Marcus

    Hallo Felix,
    natürlich werden die Daten gespeichert. Ich lasse die immer automatisch an Strava übertrage, gab nie Probleme. Wie übrigens insgesamt nicht mit dem Stages. Ich benutze die Garmin Aero Halterung und hatte nie Übertragungsprobleme. Die erste Batterie hielt ein halbes Jahr, ca. 4000 km auch bei übelstem Regen, extremen Temperatur- und Höhenunterschieden. Einziger Ärger: Beim Batterietausch hatte ich einen Kontakt verboben und es nicht bemerkt. Die Kurbel blieb stumm. Dann ging die Fehlersuche mit dem Online-Support per Mail hin und her (inklusive gratis geschickter neuer Batteriedeckel). Die hatten dann den Tipp, der Kontakt könnte verbogen sein. Behutsam wieder hochgeboben das Ding und alles wieder ok.

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