Airstreeem Triple EEE im Selbstaufbau tests technik rund ums rad allgemein Werkstatt Test Rennradteile Rahmen Komponenten Ausrüstung
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Nachdem ich auf Gran Canaria schon das Airstreeem Triple EEE testen konnte, war für mich klar, dass mein nächstes Rennrad auch ein Airstreeem werden soll. Schließlich war es im Frühling 2019 so weit, also kontaktierte ich Stefan Probst, wann meine Rahmengröße L in matt schwarz lieferbar ist. Anfang Juni konnte ich schließlich meinen Rahmen inklusive Gabel, Steuersatz und Sattelstütze abholen. Ein Ersatzschaltauge sowie einige Spacer waren ebenfalls beigelegt.

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Im Vergleich zur Version, die ich zuvor getestet hatte, ist mein Rahmen etwas weiterentwickelt und weißt wieder klassische Felgenbremsen statt der Aeroversion auf. Natürlich ist die Lackierung auch schon im neuen Design. Kurz war ich etwas verwundert, dass der Schriftzug “Airstreeem” nur rechts das Unterrohr ziert, aber dafür links auf dem Sattelrohr zu sehen ist – ein interessantes Detail, das vielleicht doch etwas mehr Aufmerksamkeit auf das Rad zieht.

Die Anbauteile sollen meinem Rad wieder Individualität verleihen und ich will meine Power2max Campagnolo 11fach Kurbel weiter verweden. Also kam ein Umstieg auf die neue 12fach Gruppe nicht in Frage und auch eine mechanische Gruppe sollte es weiterhin sein. Dazu kommen noch der Lenker und Vorbau aus der Superleggero-Reihe von Deda sowie ein Selle Italia SLR Titanium, mit denen ich bereits gute Erfahrung gemacht hatte. Auch den Campagnolo Laufrädern wollte ich treubleiben und so entschied ich mich für ein Upgrade auf die Campagnolo Bora Ultra.

Nachdem alle Teile eingetroffen waren, ging der Aufbau in einem Abend von statten. Die Lagerschalen waren bald eingepresst und die Gabel wurde entsprechend gekürzt. Die im Rahmen eingebackene Führung erleichtert das Einziehen des hinteren Schaltzuges enorm.

Eine erste Testfahrt führte mich durchs heimatliche Mühlviertel und dabei stellte ich fest, dass das hintere Bremsseil innen im Rahmen klappert. Daher habe ich noch einen Teflonschlauch darüber gestülpt und seither fährt es ruhig. In den nächsten Tagen konnte ich das Rad dann gleich bei unserer Reise im Zillertal über die dortigen Anstiege jagen und die bereits bekannte Steifigkeit hat sich dabei nur bestätigt. Auf den Abfahrten und in der Ebene fühlt sich das Rad aerodynamisch an als mein bisheriges, aber vielleicht ist das auch einfach die Freude am neuen Rad.

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Der Rahmen erfüllt meine Erwartungen voll und ganz und so werde ich ihn auf unseren Reisen, wie etwa der Transalp, weiter austesten.

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